„Nicht in eine Schublade stecken“: TRIALOG lädt zum Austausch nach Rotenburg ein

Rotenburg, 5. November 2018 – Angehörige, Psychiatrie-Erfahrene und psychiatrisch Tätige tauschen sich beim kommenden Trialog-Treffen aus. Dieses Mal geht es am Dienstag, 13. November 2018, ab 18.30 Uhr um die Frage „Muss man bei einer psychiatrischen Erkrankung eigentlich lügen, um nicht in eine Schublade gesteckt zu werden?“. Treffpunkt ist die Begegnungsstätte Café KUBUS im GESO-Haus in der Nordstraße 3 in Rotenburg.

Das Projekt TRIALOG wird gemeinsam verantwortlich organisiert von engagierten Mitarbeitern des Vereins TANDEM e.V., der Gesellschaft für soziale Hilfen (GESO), der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Zentrum für Psychosoziale Medizin des Agaplesion Diakonieklinikums Rotenburg sowie des Sozialpsychiatrischen Dienstes im Landkreis Rotenburg. Im Fokus stehen das gegenseitige Zuhören, das gemeinsame Gespräch und das Lernen voneinander. 

Der Trialogische Gedanke hat zum Ziel, dass die drei beteiligten Gruppen ihre Gedanken, Gefühle und Erfahrungen austauschen, um dann einen Weg des gemeinsamen Verstehens zu finden. Durch verständnisvolles Zuhören und miteinander Reden wollen Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige und professionelle Begleiter gleichberechtigt Erfahrung, Kraft und Hoffnung miteinander teilen. Inhalte und Sachfragen dürfen und sollten weitergesagt werden – die Anonymität jedes Einzelnen wird dabei unbedingt gewahrt. 

TRIALOG-Treffen gibt es jeden Monat, im Wechsel zwischen Bremervörde, Rotenburg und Zeven für den gesamten Landkreis. Eine Teilnahme ist kostenfrei und die Veranstalter laden alle Interessierten herzlich ein dabei zu sein. Für weitere Informationen und Fragen stehen als verantwortliche Organisatoren in Rotenburg Torsten Langwich, Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg, T (04261) 77-67 10 oder Maren Bowe-Bömeke, Café KUBUS, T (04261) 85 15 78 22 zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.diako-online.de

Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH ist das größte konfessionelle Krankenhaus in Niedersachsen und akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Als Maximalversorger bietet es nahezu das gesamte Spektrum moderner Krankenhausmedizin. Mehr als 190.000 Patienten vertrauen jährlich der fortschrittlichen Hochleistungsmedizin und der professionellen Pflege mit ihren christlichen Wurzeln. Das Diakonieklinikum ist zertifiziertes „Überregionales Traumazentrum“ zur Behandlung von Schwerverletzten sowie zertifiziertes Endoprothetik- und Gefäßzentrum. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Onkologie. Das Brustkrebszentrum sowie das Viszeralonkologische Zentrum mit der Ausrichtung Darmkrebszentrum und Magenkrebszentrum sind von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Zum Diakonieklinikum gehören außerdem Senioreneinrichtungen, Ausbildungsstätten, ein Reha-Zentrum sowie verschiedene Dienstleistungsbetriebe. Insgesamt arbeiten hier rund 2.500 Menschen.

Seit 2012 hält die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft mit 60 Prozent die Mehrheit der Gesellschafteranteile; der Ev.-luth. Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg e.V. hält 40 Prozent.

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wett-bewerbssituation zu stärken.

Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 23 Krankenhausstandorte mit über 6.300 Betten, 35 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit über 3.000 Pflegeplätzen und zusätzlich 800 Betreuten Wohnungen, vier Hospize, 34 Medizinische Versorgungszentren, 15 Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 19 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. Mehr als 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden über eine Million Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen über 1,2 Milliarden Euro.

Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patienten, Bewohner und Mitarbeitenden als Maßstab für ihr Handeln.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.agaplesion.de 

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