Feierliche Einführung am Diakonieklinikum: Chefärzte Dr. med. Malte Mechels und Priv.-Doz. Dr. med. David Lazica stärken das medizinische Profil

Rotenburg, 21. November 2019 – Zwei Chefärzte des Agaplesion Diakonieklinikums Rotenburg wurden von Landessuperintendent Dr. theol. Hans Christian Brandy, und Pastor Matthias Richter, Theologischer Direktor, am 20. November in der Kirche „Zum Guten Hirten“ in Rotenburg feierlich in ihre Ämter eingeführt. Beide Chefärzte haben bereits seit mehreren Monaten das medizinische Profil des Rotenburger Maximalversorgers gestärkt und erhielten nun den Segen während des Einführungsgottesdienstes für ihre Tätigkeit. Jörg Marx, Vorstandsmitglied AGAPLESION gAG, sprach seine Glückwünsche aus und überreichte den beiden Chefärzten feierlich in der Kirche die Berufungsurkunden.

Dr. med. Malte Mechels hat die Position des Chefarztes der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik zum 1. April 2019 übernommen. Seit 1. Januar 2018 leitet Priv.-Doz. Dr. med. David Lazica die Klinik für Urologie und Kinderurologie. „Wir sind sehr froh, mit Dr. Mechels und Dr. Lazica zwei äußerst kompetente Ärzte mit entsprechend hoher Leitungsqualifikation gefunden zu haben. Beiden sind der interdisziplinäre Austausch und gelingende Kooperationen im Sinne der Patienten wichtig“, betont Geschäftsführer Prof. Dr. Michael Schulte.

Mit Priv.-Doz. Dr. Lazica hat das Diakonieklinikum einen ausgewiesenen Spezialisten gewonnen, der sowohl menschlich als auch fachlich eine Bereicherung ist. Das Leistungsspektrum der urologischen Klinik zielt ab auf eine hochqualifizierte, umfassende und wohnortnahe urologische Versorgung der Menschen aus der Region Rotenburg und darüber hinaus. „Zusammen mit dem Team möchte ich die urologische Klinik auf einem hohen medizinischen Niveau zukunftssicher gestalten. Auch die konstruktive und patientenzentrierte Zusammenarbeit zwischen der Klinik und den niedergelassenen Kollegen ist mir ein wichtiges Anliegen“, sagt Dr. David Lazica. In seinen ersten Monaten in Rotenburg arbeitete er aus diesem Grund eng mit niedergelassenen Ärzten zusammen und baute neue Kooperationen auf, die er zukünftig weiter stärken wird.

Dr. David Lazica studierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Die Ausbildung zum Urologen absolvierte er von 2001 bis 2005 am Helios-Klinikum Wuppertal, Lehrstuhl für Urologie an der Universität Witten/Herdecke, dort war er anschließend bis 2015 als Oberarzt tätig. Neben seiner klinischen Tätigkeit war er in Lehre und Wissenschaft an der Universität Witten/Herdecke tätig und hat sich 2014 für das Fach Urologie habilitiert. Danach wechselte der gebürtige Wuppertaler an die Urologische Klinik und das Transplantationszentrum Klinikum Bremen-Mitte. Zusätzlich zum Facharzt für Urologie und der europäischen Qualifikation „Fellow of the European Board of Urology (FEBU)“ erwarb Dr. Lazica die Zusatzqualifikation für Andrologie und Medikamentöse Tumortherapie. Neben der organerhaltenden Nierentumorchirurgie und der Laparoskopie (Schlüsselloch-Chirurgie) im Bereich der Urologie legte Dr. Lazica im Verlauf seiner Karriere einen besonderen Fokus auf die Behandlung von Blasentumoren und Prostataerkrankungen. Mit Dr. Lazicas fachlichen Kompetenzen kann in Rotenburg eine „Allround-Urologie“ mit überregionalem Versorgungsauftrag im geografischen Dreieck Hamburg-Bremen-Hannover angeboten werden. Ein besonderer Schwerpunkt der Klinik liegt in der Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung/Benigne Prostatahyperplasie (BPH), von Harnsteinen, Inkontinenz sowie die Behandlung von urologischen Tumoren.

Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik hat seit dem 1. April 2019 mit Dr. med. Malte Mechels einen neuen Chefarzt. Zuvor hatte ein Bewerbungsverfahren mit Kandidaten aus Deutschland und Österreich stattgefunden. „Ich freue mich sehr auf die wachsende Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern in der Region und darüber hinaus“, erklärt Dr. Mechels und fügt hinzu: „Eine spannende und herausfordernde Tätigkeit, der ich mich gern zusammen mit meinem Team stellen werde“.

Dr. med. Malte Mechels hat von 1998 bis 2004 Medizin in Hamburg studiert und hat über die psychosoziale Versorgung onkologisch erkrankter Kinder und ihrer Familien in Deutschland promoviert. Zur Erlangung der Anerkennung als Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie hat Dr. Mechels auf verschiedenen kinderpsychiatrischen und pädiatrischen Stationen in Lübeck, Hamburg und Bremen gearbeitet. Nach mehreren Jahren in der therapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in einer sozialpsychiatrischen Praxis war Dr. Mechels seit Januar 2018 mit dem Aufbau einer Pädiatrischen Psychosomatik im Diakonieklinikum betraut, bevor er im Mai 2018 gemeinsam mit Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Andreas Thiel die Leitung der hiesigen Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie und im April 2019 die Chefarztposition übernommen hat. Das Behandlungsspektrum der Klinik umfasst das gesamte Gebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie, unter anderem Angsterkrankungen, soziale und emotionale Störungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Schulvermeidung, psychosomatische Krankheitsbilder, Essstörungen, Zwangserkrankungen und Trauma-Folgestörungen. Die therapierichtungsübergreifenden Behandlungen erfolgen nach individueller und patientenorientierter Therapieplanung unter enger Einbeziehung des Lebensumfeldes der Kinder und Jugendlichen.

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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.diako-online.de

Das AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG gemeinnützige GmbH ist das größte konfessionelle Krankenhaus in Niedersachsen und akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Als Maximalversorger mit rund 185.000 Patientenkontakten im Jahr bietet es nahezu das gesamte Spektrum moderner Krankenhausmedizin. Die fortschrittliche Hochleistungsmedizin und die professionelle Pflege mit ihren christlichen Wurzeln zeichnen das Haus aus. Das Diakonieklinikum ist zertifiziertes „Überregionales Traumazentrum“ zur Behandlung von Schwerverletzten, zertifiziertes Endoprothetik- und Gefäßzentrum sowie Epilepsiezentrum und Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Onkologie. Das Brustkrebszentrum sowie das Viszeralonkologische Zentrum mit der Ausrichtung Darmkrebszentrum und Magenkrebszentrum sind von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Zum Diakonieklinikum gehören außerdem Senioreneinrichtungen, Ausbildungsstätten, ein Reha-Zentrum und verschiedene Dienstleistungsbetriebe. Insgesamt arbeiten hier rund 2.500 Menschen.

Seit 2012 hält die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft mit 60 Prozent die Mehrheit der Gesellschafteranteile; der Ev.-luth. Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg e.V. hält 40 Prozent.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.agaplesion.de

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurde 2002 in Frankfurt am Main von christlichen Unternehmen gegründet, um vorwiegend christliche Gesundheitseinrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu stärken.

Zu AGAPLESION gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 23 Krankenhausstandorte mit über 6.300 Betten, 38 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit über 3.000 Pflegeplätzen und zusätzlich 885 Betreuten Wohnungen, vier Hospize, 34 Medizinische Versorgungszentren, 16 Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Darüber hinaus bildet AGAPLESION an 15 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. Mehr als 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden über eine Million Patienten versorgt. Die Umsatzerlöse aller Einrichtungen inklusive der Beteiligungen betragen über 1,2 Milliarden Euro.

Die alleinigen Aktionäre der AGAPLESION gAG sind verschiedene traditionsreiche Diakoniewerke und Kirchen. Auch durch diese Aktionäre ist die AGAPLESION gAG fest in der Diakonie verwurzelt und setzt das Wohl ihrer Patienten, Bewohner und Mitarbeitenden als Maßstab für ihr Handeln.
 

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