Physikalische und rehabilitative Medizin

In unserem Fachbereich der Physikalischen und Rehabilitativen Medizin (PRM) behandeln wir schwerpunktmäßig Patienten mit Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat oder nach neurochirurgischen und handchirurgischen Eingriffen:

Krankheitsbilder

  • Beschwerden bei Erkrankungen der Wirbelsäule und der Bandscheiben oder der Gelenke, die mit den bisherigen Behandlungsmethoden nicht ausreichend gelindert werden konnten
  • Noch erhebliche funktionelle Einschränkungen nach einer Anschluss-Heil-Behandlung (AHB) oder stationärer Rehabilitation
  • Funktionsstörungen nach akuten neurologischen Erkrankungen wie Lähmungen oder Schlaganfall und bei chronischen Erkrankungen, wie z.B. Multipler Sklerose (MS) oder Morbus Parkinson
  • Osteoporose, Funktionsstörungen bei rheumatischen Erkrankungen

Therapeutische Methoden und Verfahren

  • Verordnung und Überwachung der Behandlungen mit Heilmitteln: der Physiotherapie, der Physikalischen Therapie, der Ergotherapie und der Logopädie
  • Interventionelle Methoden wie Injektionen (z.B. Schultergelenk, Kniegelenk) und Infiltrationen, Verbände (Tapes, funktionelle Bandagen, etc.)
  • Arzneilmitteltherapie, u.a. mit dem Schwerpunkt der Schmerztherapie bei Patienten mit Funktions- und Strukturstörungen des Bewegungsapparats
  • Indikationsstellung, Einsatzplanung und Verordnung von Hilfsmitteln wie Bandagen, Orthesen, Prothesen, Gehhilfen, sonstigen Hilfen zur Aufrechterhaltung von Mobilität und Selbstständigkeit
  • Einleiten der medizinischen Rehabilitation

Radiale Stoßwellentherapie (RSWT)*

  • Bei Muskelverspannungen
  • Trigger (Muskelknoten)
  • Beschwerden am Bewegungsapparat bei Fehlbelastungen, Verkalkungen und Knochenfehlstellungen (Pseudoarthrosen)

*Wunschleistungen

 

Kontakt
MVZ AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG
Fachgebiet Physikalische und Rehabilitative Medizin (PRM)

Elise-Averdieck-Straße 17
27356 Rotenburg (Wümme)

(04261) 77-25 02

(04261) 77-25 20

mvz-prm@diako-online.de

Ihr Ansprechpartner
Dr. med. Andrzej Tomaszewski

Dr. med. Andrzej Tomaszewski (CV)

Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Facharzt für Chirurgie

Stoßwellentherapie (EWST und RSWT)

Bei Muskelverspannungen, Trigger (Muskelknoten) und Beschwerden am Bewegungsapparat bei Fehlbelastungen, Verkalkungen und Knochenfehlheilungen (Pseudoarthrosen) kommt die Stoßwellentherapie erfolgreich zum Einsatz.

Diese Therapie kann ambulant ohne Narkose bzw. Betäubungsmittel durchgeführt werden. An Nebenwirkungen treten gelegentlich kleinere Blutergüsse auf. Die behandelte Stelle kann nach der Stoßwellensitzung ebenfalls vorübergehend mehr schmerzen.
Gegenanzeigen sind Schwangerschaft, Herzschrittmacher, akute Infektionskrankheiten und Blutgerinnungsstörungen, auch solche, die medikamentös verursacht werden (Marcumartherapie).
Man unterscheidet die RSWT (radiale Stoßwellentherapie) und die ESWT (fokussierte Stoßwellentherapie).

Der Gebührenordnungsausschuss der Bundesärztekammer hat am 15.02.2002 für die RSWT die GOÄ-Ziffer 302 festgelegt. Die ESWT wird über eine andere GOÄ-Ziffer vergütet. Die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ist für die Ärzte und private Krankenversicherungen sowie Beihilfestellen bindend.

In unserer Einrichtung wird die radiale Stoßwellentherapie durchgeführt. Nach Abschluss der Behandlung werden wir Ihnen ein Honorar von € 51,00 (GOÄ-Ziffer 302) pro Sitzung berechnen.
Es sind sechs Therapieeinheiten notwendig. Somit belaufen sich die Kosten der Behandlung auf 306,00 €.  Die Rechnung wird Ihnen von der Verwaltung des AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG zugeschickt.

Ultraschalldiagnostik der Stütz- und Bewegungsorgane, der Gefäße, des Thorax und Abdomens

Verletzungsfolgen und Erkrankungen der Gelenke, Weichteile, Gefäße, Thorax-und Bauchorgane sind allein aufgrund der klinischen Untersuchung oft nur unzureichend einzuschätzen, da Schmerzen und Bewegungseinschränkung der verletzten oder erkrankten Region den Arzt bei der Untersuchung behindern.

Die Sonographie ermöglicht in diesen Fällen, bedingt durch die Entwicklung hochempfindlicher Schallköpfe, gewebliche Differenzierungen vorzunehmen. Sie erlaubt auch die direkte visuelle Kontrolle von Bewegungsabläufen und damit ihre funktionelle Beurteilung, beispielweise die Stabilität der Gelenke. Dadurch erlaubt sie eine präzise Diagnosestellung.

Auch in der Diagnostik von primären und sekundären Knochen- und Weichteiltumoren hat die farbkodierte Duplexsonographie mit sonographisch gestützten Feinnadelpunktionen und Vollschnittbiopsien ihren festen Platz gefunden.

Zum Ausschluss einer tiefen Beinvenenthrombose oder beim Verdacht auf verschiedene postoperative Komplikationen wie Wundhämatome oder Weichteilinfekte soll die Ultraschalluntersuchung als erstes diagnostisches Verfahren eingesetzt werden.

Die Sonographie in der Hand eines erfahrenen Arztes ermöglicht schnelle Umsetzung ihrer Befunde in therapiebestimmende Entscheidungen.

Ausstattung der PRM-Praxis

GE Logiq P6 PRO mit 2 Schallköpfen:

  • 9L mit Frequenzen von 8,0-10,0 MHz und 11L mit Frequenzen von 10,0-13,0 MHz
  • Doppler-Option als farbkodierte Duplexsonographie und Power-Mode

Weitere Informationen

DEGUM –Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin
www.degum.de

Terminvereinbarung unter: T (04261) 77-25 02

Für Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Montag und Dienstag
08.00 bis 15.00 Uhr

Freitag
08.00 bis 13.00 Uhr

und nach Vereinbarung

Wunschleistungen

Es gibt Leistungen, die nicht zum festgeschriebenen Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehören, die eine Kasse also nicht zahlen muss. Das sind die Individuellen Gesundheitsleistungen, kurz IGeL. Wir bieten Ihnen diese Leistungen insbesondere in der Vorsorge als zusätzliche Wunschleistung für Ihre Sicherheit. Sprechen Sie uns gerne an.